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Der Film zum Buch (Première am 14. November, 19.30h)

Vernissage "Frühlingsduft mit Sommerlachen"

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Flash auf eine verrückte Zeit:

Andreas Doepfner / Irene Gazzillo

Frühlingsduft mit Sommerlachen. Tage und Nächte in splendid isolation.

132 Seiten, 13 Abbildungen

Hirmer Verlag München. Erste Auflage Juli 2020

ISBN: 978-3-7774-3664-7 

* im Buchhandel und auf hirmerverlag.de erhältlich*

Lebensbejahendes Tagebuch aus Coronazeiten. Persönliches wird universell, das Universum wird zum Wohnzimmer. Gedanken lassen sich nicht in Quarantäne setzen. Mond und Sterne, Tiere und Pflanzen, Kleines und Grosses sind ganz nah, Offensichtliches wie Geheimnisvolles. Mit Blattgoldtupfen und Tintenstrichen von Irene Gazzillo, im Wort von Andreas Doepfner gestaltet. Der Verlag nennt das Teamwork „ein poetisches Duett zweier Künstler, deren Werke sich gegenseitig beflügeln.“

 

Eine Fachfrau schreibt: “… wunderschön gestaltet ...  Die assoziative Erzählweise erinnert an die Kunst der Psychoanalyse, wo freies Assozieren erwünscht ist, um das Unbewusste zu erreichen. Freies Assozieren deutet auf Mut zum inneren Spielraum hin… Der Autor hat keinen Analytiker nötig, um das Assozierte zu strukturieren und in ein kohärentes Ganzes zu stellen. Sein freies Assozieren ist wunderbar und vielfältig analysiert und in erfrischende literarische, künstlerische Form gebracht. Ich war beim Lesen und Schauen begeistert...auf einer spannenden Reise mit dabei.”

Brigitt Staub

Der ultimative Band zum Schweizer Bergfestival Origen:

Andreas Doepfner

Souvenirs. Origens bemerkenswerte Entwicklung.

276 Seiten, zahlreiche grossformatige Fotos, 23,8 x 23,8 cm

Erste Auflage 2016, Nachdruck 2018

ISBN: 978-3-8563-7489-7 

* im Buchhandel oder direkt bei Origen in Riom erhältlich *

„…süffig geschrieben. Ein Origen-Lexikon, doch weit mehr als ein Nachschlagewerk: gespickt mit persönlichen Überlegungen und eigenen Erinnerungen...“

Katja Baigger in der NZZ

 

"Einfach grossartig!"

Beatrice und Peter von Matt

 

"Als wenn der Zauber von Mörikes Orplid sich im geheimnisvollen, unbekannten Land erfüllte."

Adolf Muschg

Wissenschaftliche Sammlung unbekannter Originalquellen:

 

Andreas Doepfner

Spurensuche unterm Pfannenstiel. Neue Dokumente zu Max Frisch, Adolf Muschg, Ingeborg Bachmann. Privatdruck zu Adolf Muschgs 75. Geburtstag. Männedorf 2009.

317 Seiten. 211 Anmerkungen. 58 Abbildungen.

– Deponiert im Max-Frisch-Archiv ETHZ und im Schweizerischen Literaturarchiv Bern. 

 

Max Frisch lebte ein paar Jahre in Männedorf am Zürichsee. Er hatte beschlossen, die Architektur an den Nagel zu hängen und getrennt von der Familie sich ganz dem Schreiben anzuvertrauen. Er wohnte in einer winzigen Wohnung mitten im Dorf, vollendete <homo faber>, begann mit <Andorra>. Dann trat Ingeborg Bachmann in sein Leben; die Zwei zogen im Nachbardorf zusammen in eine grosse Wohnung am See. – Als Adolf Muschg dreissig Jahre später eine neue Bleibe suchte, riet ihm Freund Max, ja, die Hasenackerstrasse in Männedorf sei gut. – All das und einiges mehr habe ich aus Briefen, einem Tagebüchlein und in oral history dokumentiert.

 

„...was da alles verborgen war und nun ans Licht kommt...“

Roman Bucheli in der NZZ

Über die Teilung der Macht im Staat:

 

Keine Angst vor Europa. Föderalismus als Chance.

Herausgeber Andreas Doepfner

Verlag Neue Zürcher Zeitung. Zürich 1992

ISBN: 978-3-8582-3358-5 

 

Gemeinsam mit NZZ-Kollegen habe ich den Fragen der Subsidiarität nachgespürt. In Europa wird seit dem Zweiten Weltkrieg um Machtteilung auf mehreren Ebenen oder deren Zentralisierung gerungen. Der Band analysiert die Werte des Föderalismus in der alten und der neuen Welt. Mein Beitrag betont die damaligen Chancen des Regionalismus, der seither in Italien, Spanien, Belgien, im Vereinigten Königreich an Bedeutung gewonnen hat. Eine weitereVerschärfung von Spannungen zwischen dem Zentralstaat und subsidiär agierenden Gliedstaaten hat die Coronakrise gebracht. 

 

“... Einblicke in das Nachdenken erfahrener Journalisten, die sich nicht nur mit der Tagespolitik beschäftigen.”

Paul Ludwig Walser im Tagesanzeiger

Bewusst utopisch zur 700-Jahr-Feier der Schweiz:

 

Nachdenken über die Schweiz. Perspektiven und Visionen

Herausgegeben von Hanno Helbling, Walter Schiesser, Gerhard Schwarz

222 Seiten. Verlag Neue Zürcher Zeitung. Zürich 1991

ISBN: 978-3-8582-3317-2

Mehrere NZZ-Redaktoren fassten ihre Gedanken zur politischen und kulturellen Schweiz im 21. Jahrhundert in einen Sammelband. Sie taten das in Formen und Inhalten, die damals in Tageszeitungsartikeln nichts zu suchen hatten. In meinem Fall ging es unter dem Titel <2020 – Neue Massstäbe und vergessene Gespenster> ins Futuristische einer neuen Sicherheitspolitik: Ein tamilischer Secondo namens Tanapal wird im Jahr 2020 Europaminister der Schweiz. Er tritt vor einer internationalen Organisation auf. Dort spricht Tanapal über eine friedliche Ordnung in Europa, die sich bereits in der Umsetzungsphase befindet. – Der Text ist heute noch utopischer als vor dreissig Jahren!

Für H. M. E. recherchiert:

 

Andreas Doepfner

Louis Haefliger. Ein Fall von Menschlichkeit.

In: Krieger ohne Waffen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Zusammengestellt und mit Vorwort von Hans Magnus Enzensberger.

Die Andere Bibliothek, herausgegeben von H. M. E. 1.-8. Tausend, alle Exemplare numeriert, 1-999 in einer ledergebundenen Vorzugsausgabe.

Eichborn Verlag Frankfurt am Main 2001. – Ins Japanische übersetzt.

 

Dies ist mein menschlich-politisch wichtigster früherer Buchtext. Er beschreibt, aus neuen Dokumenten schöpfend, die mutige Tat eines jungen Schweizers im Schlamassel der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Der unbekannte Louis Haefliger rettete im österreichischen NS-Konzentrationslager Mauthausen als Rotkreuzdelegierter Tausenden von jüdischen Häftlingen das Leben. Dies gelang Haefliger, indem er im Alleingang den amerikanischen Befreiern im unwegsamen Gebiet den Weg wies und so die von Osten vorrückende Rote Armee auf Distanz hielt. Damit verstiess er aus humanitären Gründen gegen die Neutralitätsregeln des Roten Kreuzes. Wegen dieser Missachtung bestrafte die offizielle Schweiz den Helden ohne Waffen mit Verfemung und Rentenentzug. Louis Haefliger blieb nach dem Krieg in Österreich.

Süffig vom Patriarchat weg zum Matriarchat hin geschrieben:

 

Andreas Doepfner

Säule im Gesundheitswesen. Freiwilligenarbeit am Zürichsee. 150 Jahre Krankenverein/Spitex

272 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Edition Gilde Gutenberg. Männedorf 2011

ISBN: 978-3-9523176-5-5

 

Der aus privater Initiative entstandene Krankenpflegeverein am Zürichsee feierte seinen 150 Geburtstag. Als ehrenamtliches Vorstandsmitglied und Historiker schrieb ich eine aus den schriftlichen Quellen und aus Interviews mit noch lebenden Akteuren schöpfende Dokumentation. Weil mir die an sich bunte Geschichte der handelnden Personen sowie der medizinisch-pflegerischen Entwicklung zu wenig war, bettete ich sie ein in zeitgeschichtliche, kulturelle, wirtschaftliche Hintergrundkapitel über die ereignisreichen eineinhalb Jahrhunderte. 

 

„Die Geschichte der Gegend wird lebendig. Die liebevolle Hinwendung zum Thema, die Querverbindungen zum Weltgeschehen und die klaren, wohlgeordneten Worte machen die Lektüre zum Genuss.“

Peter Jaklin, Stellvertretender Chefarzt Spital Männedorf

Der Bucherstling war ein Auftrag an “Mr. Finnland”:

 

Andreas Doepfner

Finnlands Winterkrieg 1939/40. Dokumentation aus neutraler Sicht.

175 Seiten, zahlreiche Abbildungen in Schwarzweiss. Verlag der Neuen Zürcher Zeitung. Zürich 1989

Erste Auflage November 1989. Nachdruck Dezember 1989. Zweiter Nachdruck 1990.

 

In Finnland wird dankbar des Präsidenten und Oberkommandierenden Mannerheim gedacht, dieses führenden Kopfs der Staatswerdung und des Abwehrkampfs gegen Stalins Sowjetunion. Schon vor dem russischen Überfall im Winterkrieg 1939 berichtete die NZZ intensive über das kleine Land mit der langen Grenze zu dem totalitären Nachbarn. Die Geschehnisse im Norden waren für die damalige Schweiz im Schatten Hitlers von vorbildhafter Bedeutung. Die Erinnerung daran wurde hier wie dort gepflegt. Ich stellte mir die Aufgabe, die damaligen Artikel historisch einzubetten und mit aktuellen Bezügen sowie Bildern aus finnischen Archiven zu versehen. – Dieser Auftrag der Aue-Stiftung Helsinki hat jahrzehntelange Freundschaften begründet.